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Der Prachtkäfer Coraebus fasciatus* entwickelt sich in sonnigen Wipfelästen von Eichen (Quercus). Obwohl die Larven in grünen Ästen leben und diese gegen Ende der Entwicklung durch einen Ringfraß zum Absterben bringen, ist diese Art nirgends häufig. Offenbar braucht die Larve einen bestimmten physiologischen Schwächezustand, welchen vermutlich nur einzelne Äste eines Baumes aufweisen.
In Mitteleuropa erreicht Coraebus fasciatus in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg (Brechtel et al. 2002), Niederösterreich, dem Burgenland und der südlichen Slowakei (eigene Funde; vgl. Zábranský 1991) die nördliche Arealgrenze und zählt hier zu den Raritäten der Insektenwelt. Die Imagines erscheinen im Sommer und halten sich in den Baumkronen auf.
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*) In den meisten Arbeiten der vergangenen Jahrzehnte wird die Art unter dem Namen Coraebus bzw. Coroebus florentinus geführt.
Literatur:
Brechtel, F., Kostenbader, H., Bense, U., Doczkal, D., Fellendorf, M., Hauser, M., Rennwald, E., Rennwald, K., Rose, W., Schmid-Egger, Ch. (2002): Die Pracht- und Hirschkäfer Baden-Württembergs. Ulmer–Stuttgart. 632 S.
Zábranský, P. (1991): Beiträge zur Faunistik österreichischer Käfer mit Bemerkungen zur Ökologie und Biologie, 2. Teil - Familie Buprestidae (Coleoptera). Koleopterologische Rundschau 61. ISSN 0075-6547. Wien. 139-156.
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