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 Prachtkäfer Lamprodila decipiens
Der rund 1.5 cm große Prachtkäfer Lamprodila decipiens entwickelt sich in lebenden Zweigen und Stämmchen von Weiden (Salix). Weil aber die Larve in vitalen Pflanzen nicht überleben kann, ist die Art weitgehend auf trockenwarme Sonderstandorte angewiesen, wo die angeflogenen Weiden bald Probleme mit der Wasserversorgung bekommen und zumindest Teile der Pflanze dann als Entwicklungsstätte des Prachtkäfers geeignet sind.

Zudem kann sich die Larve nur in stark besonnten Pflanzenteilen entwickeln. Da sie den Schwächezustand der Pflanze nicht verursacht, sondern benötigt, wäre es ein Fehler, hier von einem Schädling zu sprechen. Im Gegenteil - der Weidenprachtkäfer zählt in ganz Mitteleuropa zu ausgesprochenen Seltenheiten.

In der Literatur begegnen wir bei diesem Käfer auch den Gattungsnamen Lampra, Scintillatrix, Ovalisia, Palmar und Poecilonota sowie dem Artnamen dives – nicht unbedingt ein Fall von Stabilität der Nomenklatur.

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